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Der DEA-Manta!
Und so lief es damals ab:
Der DEA–Mineralölkonzern machte schon seit 1997 Werbung mit einem Manta, damals mit einem monacco-blauen GSI. Im Fernsehen liefen die Lacher:
„…fährt der denn auch mit Cola?“ oder „…Türschlossenteiser – liegt im Wagen…!“
Ab Februar ´99 wollte die DEA dann einen anderen Manta für ihre Spots verwenden. Wie auch schon beim ersten Dreh, rief die Werbeagentur der DEA -Cobblestone Pictures- bei der „flash“ an und meinten sie bräuchten wieder einen Manta. Diesmal was Ausgefallenes! Genau zu der Zeit war mein „Mattig-superextrem-Manta“ im neuen gelben Farbkleid in der „flash“ (Ausgabe 02/99). Titel damals:
„…Scharf im Wolfspelz…“
Die „flash“-Redaktion meinte zur DEA am Telefon :
„nehmt doch gleich den aus dem aktuellem Heft…der ist breit, gelb und auffällig ohne Ende!“
Umgehend rief die „Cobblestone“ -Werbefirma bei mir an. Nach einer Woche hin und her willigte ich ein meinen Manta für die Dreharbeiten herzugeben.

Eine unangenehme Nebenbedingung von Cobblestone war, dass auf das bis dahin einfarbige Auto von vorne bis hinten beidseitig Flammen gebrusht werden sollten. Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich meinte zu Cobblestone:
„…wie soll DAS! denn aussehen bitte?“
Und ich bekam zur Antwort :
„na eben wie ein richtiger Proll-Manta halt…“
Meine Vorstellungen von einem „richtigen“ Manta waren definitiv anders. Aber so läuft das in der Medienwelt leider. Als ich nach dem ersten „Super Ingo, nicht Diesel“ –Dreh mein Auto wiederbekam und ich ihn so mit den Flammen stehen sah, war mir erstmal kotz-übel!!!

Ich schloss das Auto erstmal für drei Wochen weg, weil ich mich der Flammen wegen so schämte.
Ich traute mich anfangs nicht so draußen rumzufahren. Ich weiß, ist halt Geschmackssache. Dem Einen gefällts, dem Anderen nicht….
Damit kennt ihr erstmal die Hintergründe wie es überhaupt zu der ganzen DEA-Geschichte gekommen ist.
MW
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